ADAC Northern Europe Cup: Saisonplanung 2016 in vollem Gange

8.12.2015 München. Der ADAC Northern Europe Cup nimmt schon kurz nach seiner Präsentation Form an. Für die erste Saison der neu gegründeten Serie, die von der DORNA als eines ihrer ‚Endorsed Programme’ gefördert wird, kann sich der ADAC bereits über reges Interesse von Teilnehmern freuen.

Mit dem Kiefer Racing Team hat sich bereits eine etablierte Crew aus der Weltmeisterschaft mit vier Fahrern angekündigt. „Wir freuen uns riesig, dass wir dieses Projekt nun bekannt geben dürfen“, sagt Teammanager Stefan Kiefer, der vor wenigen Tagen noch mit drei Fahrern plante, nun aber einen weiteren Piloten aus dem ADAC Junior Cup powered by KTM in den ADAC Northern Europe Cup bringt.

Kiefer wird mit Kevin und Leon Orgis an den Start gehen, die ihre ersten Schritte auf zwei Rädern im ADAC Mini Bike Cup machten. Dazu kommt ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Dirk Geiger, der den ADAC Junior Cup powered by KTM 2015 für sich entscheiden konnte. Der Teammanager begründet. „Die Moto3 Standard-Kategorie im ADAC Northern Europe Cup bietet sich dank überschaubarer Kosten als optimale Einsteigerklasse in die Moto3 an. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, diesen Weg zu gehen.“

Erst vor kurzem wurde Toni Erhard zum Kiefer Racing-Kader hinzugeholt. Alle Fahrer werden in der Standard-Klasse antreten. „Neben Dirk hat auch Toni 2015 eine extrem gute Saison im ADAC Junior Cup powered by KTM gezeigt. Wir sind daher froh, die besten zwei Piloten fördern zu können. Ziel ist es, deutsche Talente in die Moto3-Weltmeisterschaft zu bringen und ich bin überzeugt, dass der ADAC Northern Europe Cup dafür der beste Weg ist.“

Der erfahrene Teammanager begrüßt das neue Konzept des ADAC: „Ich finde den ADAC Northern Europe Cup sehr gut, weil die Fahrer hier bei besten Veranstaltungen und auf sehr guten Strecken antreten können. Meiner Meinung nach sollte dadurch auch das Interesse größer sein. Größere Konkurrenz zu haben ist natürlich für uns und unsere Fahrer sehr gut. Ich finde die Entwicklung sehr positiv.“

Hohe Preisgelder für die Teilnehmer

Der Fördertopf für den ADAC Northern Europe Cup ist bereits gut gefüllt. Neben dem ADAC legen Unterstützer der Serie, Honda, Intact GP mit Liqui Moly und Intact Battery Power sowie Partner Dainese und MRA zusammen. Derzeit sind knapp 10.000 Euro für die kommende Saison im Preisgeldtopf. Dazu lobt Honda knapp 15.000 Euro aus und Intact GP, Liqui Moly und Intact Battery Power zahlen den in ihre Wertung eingeschriebenen Fahrern der Standard-Klasse zusätzliche 10.000 Euro zum Saisonende aus.

„Die Förderung ist super, besonders für Fahrer wie mich, die aus dem ADAC Junior Cup powered by KTM aufsteigen. Darüber hinaus geht die Unterstützung sogar noch weiter. Ich persönlich bin für diese Preisgelder mehr als dankbar“, sagt Tim Georgi, der die Moto3 Standard Klasse 2015 für sich gewinnen konnte und damit 14.000 Euro abräumte.

ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Matthias Meggle, der 2015 nur knapp hinter Georgi Vizemeister wurde, erhielt 11.000 Euro und ergänzt: „Ich habe mich sehr über das Preisgeld gefreut. Gleichzeitig ist das natürlich auch ein Anreiz für neue Fahrer, in diese Klasse zu kommen. Um den finanziellen Aufwand zu reduzieren ist diese Förderung sehr wichtig und meines Erachtens in Deutschland auch einzigartig.“

Für die erste komplette Saison des ADAC Northern Europe Cup stehen bereits fünf von sieben Rennterminen fest: Die Serie wird im Rahmen der MCE Insurance British Superbike Championship in Silverstone und Assen fahren. Zudem starten die Nachwuchstalente zur Motul FIM World Superbike Championship auf der niederländischen Strecke.

Einen der Höhepunkte bildet das Rennwochenende im Rahmen des Motorrad Grand Prix auf dem Sachsenring. Zudem starten die Moto3-Piloten im Rahmen der Langstreckenweltmeisterschaft, der German Speedweek in der Motorsport Arena Oschersleben. Weitere Termine werden demnächst bekanntgegeben. Interessierte können sich unter www.adac.de/moto3 bereits für die Saison 2016 einschreiben.

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