BMW Motorrad WorldBK Team startet in Argentinien in den Saisonendspurt 2021.

12.10.2021 München. Das BMW Motorrad WorldSBK Team startet in Südamerika in den Endspurt der FIM Superbike World Championship 2021 (WorldSBK). Auf dem „Circuito San Juan Villicum“ in San Juan in Argentinien wird am kommenden Wochenende (15. bis 17. Oktober) die vorletzte Saisonveranstaltung ausgetragen.

Es ist das erste der beiden Übersee-Events, mit denen die Saison abgeschlossen wird. Das Finale findet vom 19. bis 21. November in Mandalika in Indonesien statt.

Nach seinem Sturz in Barcelona (ESP) muss Tom Sykes (GBR), Stammfahrer des BMW Motorrad WorldSBK Teams, weiter aussetzen und verzichtet auf den Renneinsatz in Argentinien.

Sykes erklärt: „Ich habe viele Dinge zu sagen und vielen Menschen aus vielen Gründen zu danken. Und das werde ich in naher Zukunft persönlich tun, um dies detaillierter machen zu können. Doch jetzt möchte ich primär über das BMW Motorrad WorldSBK Team sprechen, und ich möchte sagen, dass meine Genesung in Summe unglaublich verlaufen ist. Ich bin bereit, wieder zu meiner Leidenschaft, dem Racing, zurückzukehren. Unglücklicherweise blieben aufgrund des engen Timings der Back-to-Back-Rennen und des Überseeevents in Argentinien noch ein paar offene Fragen. Daher mussten wir leider eine frühe Entscheidung treffen, die zur Folge hatte, dass ich eine weitere Runde aussetze. Es ist schwer für mich, denn ich habe in den vergangenen vier Wochen mehr Rennen verpasst als in meinen 21 Jahren im Rennsport. Das Wichtigste ist, dass ich mich darauf freue, wieder ins Racing zurückzukehren und darauf, die letzte Runde der WorldSBK-Saison zu bestreiten. Noch einmal Danke an alle, ich weiß es wirklich zu schätzen. Euer Tom.“

Portimao (POR), 01st October 2021. FIM Superbike World Championship WorldSBK. BMW Motorrad Motorsport. BMW Motorrad WorldSBK Team, #60 BMW M 1000 RR, Michael van der Mark (NED).

 

Neben Michael van der Mark (NED) geht in San Juan wieder Eugene Laverty (IRL) für das BMW Motorrad WorldSBK Team auf der BMW M 1000 RR an den Start. Die Provinz San Juan liegt im Westen Argentiniens, rund 180 Kilometer nördlich von Mendoza. Mit dem 4,276 Kilometer langen „Circuito San Juan Villicum“ ist sie eines der Motorsportzentren des Landes. Die WorldSBK gastierte bereits 2018 und 2019 in San Juan.

 

Stimmen vor den Rennen in San Juan.

 

Marc Bongers, BMW Motorrad Motorsport Direktor: „Das erfolgreiche Wochenende in Portimão gibt uns viel Rückenwind für den Saisonendspurt. Der erste Sieg für das Team im Superpole Race war dabei nur ein Aspekt, denn wir haben gesehen, dass Michael auch in den beiden Hauptrennen die Chance auf eine Podiumsplatzierung hatte. Daran möchten wir nun anknüpfen, auch wenn wir wissen, dass nun in Argentinien und Indonesien andere und neue Herausforderungen auf uns warten. Doch wir haben bestätigt, dass die Richtung stimmt, und diesen Weg nach vorn möchten wir fortsetzen. Wir bedauern, dass Tom in Argentinien nicht dabei ist, doch wir haben vollstes Verständnis für seine Entscheidung, die Rennen auszulassen. Denn die Gesundheit hat immer oberste Priorität. Ein Dank geht an Eugene, der bereitsteht und ihn auch in San Juan vertritt.“

 

Shaun Muir, Teamchef BMW Motorrad WorldSBK Team: „Wir freuen uns, wieder nach Argentinien zu reisen, zu unserer ersten Überseeveranstaltung der Saison. Nach dem erfolgreichen Wochenende in Portimão sind wir bereit, wieder um das Podium zu kämpfen. Das Team ist gut vorbereitet. Aufgrund der Tatsache, dass sich Tom weiter erholt, wird Eugene bei dieser Veranstaltung erneut einspringen. Wir hoffen, dass Eugene auf seine Portimão-Ergebnisse aufbauen kann. Er hat dort einen sehr guten Job gemacht, und er hat viel Erfahrung auf der Strecke in San Juan. Er sollte also für das Wochenende gerüstet sein. Mickey hat in Portugal starke Resultate eingefahren. Er hat viel Selbstvertrauen, das Bike funktioniert für ihn sehr gut, und auch er kennt die Strecke in San Juan gut. Insgesamt haben wir also eine gute Ausgangslage. Es versteht sich von selbst, dass wir hoffen, dass Tom bald wieder zurückkommen und die Saison mit dem Team beenden kann. Es ist schade, dass er in Argentinien nicht dabei ist, aber wir haben vollstes Verständnis für die Umstände und dafür, dass man fit sein muss, um nach Übersee reisen zu können.“

 

Michael van der Mark, BMW Motorrad WorldSBK Team: „Ich persönlich mag die Strecke in San Juan. Sie bietet etwas von allem, aber es gibt viele enge Kurven und Kurvenkombinationen, und ich freue mich darauf. Ich denke, dass die Organisatoren und die Dorna einen fantastischen Job gemacht haben, das Rennwochenende zu ermöglichen. Es ist eine Weltmeisterschaft, und es ist immer schön, nach Übersee und nach Argentinien zu reisen. Wir haben bereits in Jerez Fortschritte mit dem Bike gemacht, indem wir eine andere Abstimmung probiert haben, und etwas Ähnliches haben wir in Portimão gemacht, was wirklich gut funktioniert hat. Wir hatten ein bisschen Pech mit dem Crash in Rennen eins und einem mechanischen Problem in Rennen zwei, aber es scheint, dass wir mit den Änderungen, die wir am Bike vorgenommen haben, wirklich sehr konkurrenzfähig sein können. Die Frage ist natürlich immer, wie es dann auf einer anderen Strecke läuft. Aber wir reisen mit viel Selbstvertrauen dorthin und wissen jetzt, dass wir mit dem Set-up eine Menge Dinge mehr probieren können.“

 

Eugene Laverty, BMW Motorrad WorldSBK Team: „Zunächst möchte ich sagen, dass es klasse ist, dass die Dorna und die Teams dieses Argentinien-Gastspiel möglich gemacht haben. Es ist das erste Mal, dass wir außerhalb Europas reisen, seit die globale Pandemie vor 18 Monaten begonnen hat, und das ist ganz sicher ein Zeichen dafür, dass es vorangeht. Ich mag das Layout der Strecke in San Juan, und ich habe dort in den vergangenen Jahren gute Ergebnisse geholt. Am letzten Rennwochenende in Portimão haben wir Fortschritte gemacht, sind in allen drei Rennen in die Top-10 gefahren, und langsam aber sicher beginnt sich das Bike wie meines anzufühlen. Wir werden im Training am Freitag weiter am Chassis-Set-up arbeiten, um das Brems- und Lenkverhalten zu verbessern. Unser Ziel lautet, an diesem Wochenende einen Schritt näher an die Top-6 heranzukommen.“

 

 

Track Facts San Juan.
Streckenlänge
4,276 km – gegen den Uhrzeigersinn
Kurven
17 (7 Rechts-, 10 Linkskurven)
Poleposition
Rechts
Längste Gerade
Rund 850 Meter
Griplevel
Sehr niedrig
Streckenlayout
Vor allem langsame Kurven, Stop&Go-Charakter
Belastung Bremsen
Medium
Volllastanteil
29 %
V max. / V min.
312 km/h / 61 km/h
Beste Überholmöglichkeit
T10, T15
Schlüsselfaktoren
Vertrauen zum Motorrad, Motorleistung, Bremsstabilität

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