„Die Lebenslüge“ 25.3.2018

25. März 2018
15:00bis16:30

„Die Lebenslüge“ am Sonntag, 25.3.2018, um 15:00 Uhr im Ersten

Spielfilm
Produziert: Deutschland, 2009

Die Nachricht trifft Sophie Brückner wie ein Schlag: Ihr Mann Gabriel, der als Hotelmanager auf Mallorca arbeitete, ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen.

Noch unter Schock, reist sie auf die Ferieninsel, um den Leichnam zu identifizieren. Dort angekommen, muss sie zu ihrer großen Überraschung erfahren, dass Gabriel nicht allein in dem Unglückswagen saß – er war in Begleitung einer Frau. Sophie lernt Michael Gernold kennen, den attraktiven Ehemann der Toten, und gemeinsam finden die beiden heraus, dass ihre Ehepartner seit Jahren eine Affäre hatten.

Verletzt und verstört kehrt Sophie nach München zurück. Doch Michael kann die Frau, die sein Schicksal und seine Verzweiflung teilt, nicht vergessen. Er sucht Sophies Nähe – und bringt sie dadurch in einen schweren Konflikt mit ihrer Tochter, die den Verlust ihres geliebten Vaters noch nicht verwunden hat.

Auf den ersten Blick wirkt das Familienleben von Sophie Brückner (Christine Neubauer) wie die perfekte Idylle: Sie führt eine glückliche Ehe, hat eine lebensfrohe Tochter und findet in ihrem Beruf als Bildhauerin persönliche Erfüllung. Umso schockierter reagiert Sophie auf die Nachricht, dass ihr Mann Gabriel, der als Hotelmanager viel Zeit auf Mallorca verbrachte, mit seinem Wagen von der Straße abgekommen und auf der Ferieninsel tödlich verunglückt ist. Vor allem Tochter Anne (Leonie Kienzle) kommt nur schwer mit dem plötzlichen Verlust zurecht. Sie hatte ein sehr inniges Verhältnis zu ihrem oftmals abwesenden Vater. Von ihrer Mutter fühlt die Teenagerin sich unverstanden.

Trotz der schwierigen Situation muss Sophie nach Mallorca reisen, um den Leichnam zu identifizieren. Dort erfährt sie zu ihrer Überraschung, dass ihr Mann in Begleitung einer ihr unbekannten Frau namens Maren unterwegs war, die bei dem Unglück ebenfalls ihr Leben verlor. Auch Michael Gernold (Bernhard Bettermann), der aus München angereiste Ehemann der Toten, hat keine Erklärung für die Bekanntschaft seiner Frau, einer Stewardess, mit Sophies Mann – an eine Affäre wollen beide nicht wirklich glauben. Erst als sie etwas später unter den persönlichen Gegenständen ihrer Partner einen mysteriösen Schlüssel finden, werden sie misstrauisch. Hin – und hergerissen zwischen dem Bedürfnis nach einer letzten Gewissheit und der Angst vor Verletzung, beginnen sie zu recherchieren – und decken das Doppelleben ihrer beider Partner auf.

Seit drei Jahren hatten Maren und Gabriel eine innige Liebesbeziehung. Diese Entdeckung zwingt Sophie und Michael, ihre vermeintlich glücklichen Ehen von Grund auf zu hinterfragen. Wie konnten sie so blind sein? In der Verwirrung der Gefühle, einer Mischung aus Enttäuschung, Trauer und Verzweiflung, kommt es am gleichen Abend beinahe zu einer erotischen Begegnung zwischen Sophie und Michael. Am kommenden Tag kehrt Sophie nach München zurück. Sie will vergessen, einen Schnitt machen – neu anfangen. Allein ihrer verständnisvollen Mutter (Angelika Bender) erzählt sie von Gabriels Untreue.

Ihrer Tochter Anne will sie die Enttäuschung ersparen, auch wenn es ihr immer schwerer fällt, mit dem verletzenden Trotz des trauernden Mädchens zurechtzukommen. Aber so sehr Sophie sich bemüht, die Vergangenheit hinter sich zu lassen, so wenig will es ihr gelingen, Michael zu vergessen. Und auch Michael spürt, wie sehr er die Nähe der Frau vermisst, die sein Schicksal und seine Verzweiflung teilt. Er wagt den ersten Schritt und sucht den Kontakt zu Sophie.

Ganz allmählich kommen die beiden sich näher, verlieben sich. Diese Beziehung aber kann Sophie nicht lange vor ihrer Tochter geheim halten. Entsetzt über die „Treulosigkeit“ ihrer Mutter, erfährt Anne von Michael schließlich die ganze Wahrheit über ihren Vater – eine Offenbarung, mit der Michael, ohne es zu wollen, eine Katastrophe heraufbeschwört.

Besetzung:

Sophie Brückner Christine Neubauer
Michael Gernold Bernhard Bettermann
Christa Bach Angelika Bender
Anne Brückner Leonie Kienzle
Marek Steinke Serge Falck
Arndt Fischer Achim Grauer
Benny Christian Silys
Regie:
Peter Sämann
Drehbuch:
Antje Bähr
Musik:
Klaus-Peter Sattler, Peter Janda
Kamera:
Claus Peter Hildenbrand

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