“In der Hochsteiermark – vom Erzberg ins Gesäuse” 28.9.2014

28. September 2014
19:00

“In der Hochsteiermark – vom Erzberg ins Gesäuse” am Sonntag, 28.9.2014, um 19:00 Uhr, im Bayerischen Fernsehen

Die Stadt liegt abseits der großen Routen in der Nordsteiermark, zwischen Leoben und Admont, und hat doch etwas zu bieten, was in der ganzen Welt benötigt wird: Erz aus der größten Tagebaumine Mitteleuropas.

Seit Tausenden von Jahren wird hier nach Erz geschürft und sogar die Nägel, mit denen Christus ans Kreuz geschlagen wurde, sollen aus Eisenerzer Eisen gehämmert worden sein. Das ist natürlich eine Legende und doch – der Erzberg von Eisenerz wurde einmal der Brotlaib der Steiermark genannt, weil die ganze Region von ihm lebte.

Der technische Fortschritt hat auch hier aufgeräumt: Vor gut 40 Jahren arbeiteten noch 2.000 Menschen am Erzberg, jetzt sind es noch gut 200. Und die Stadt Eisenerz schrumpfte von 18.000 Bewohnern zu Kriegszeiten auf nunmehr 4.500. Entsprechend sind die Leerstände in der Stadt, aber dennoch: Eisenerz ist die Stadt der harten Kontraste und Veränderungen und viel spannender als so mancher Touristenort.

Meinhard Prill hat sich in Eisenerz umgesehen – und im benachbarten Gesäuse, dem jüngsten Nationalpark Österreichs mit den gefährlichsten Gipfeln der Alpen. Zumindest lässt der Friedhof von Johnsbach, der größte Bergsteigerfriedhof Österreichs, darauf schließen.

“In der Hochsteiermark – vom Erzberg ins Gesäuse” am Sonntag, 28.9.2014, um 19:00 Uhr, im Bayerischen Fernsehen

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