“Jetzt mal ehrlich: Bayerns Landärzte – vom Aussterben bedroht?” 13.10.2014

13. Oktober 2014
20:15

“Jetzt mal ehrlich: Bayerns Landärzte – vom Aussterben bedroht?” am Montag, 13.10.2014, um 20:15 Uhr im Bayerischen Fernsehen

Rainer Maria Jilg macht sich auf den Weg in den Bayerischen Wald, um herauszufinden, warum junge Mediziner nicht mehr Landarzt werden wollen.

Er absolviert ein Praktikum in der allgemeinmedizinischen Praxis von Dr. Dieter Schoder und seiner Frau Irmengard. Die beiden leben schon seit mehr als 30 Jahren in Schöfweg bei Grafenau und wollen nun aus Altersgründen die Praxis aufgeben. Aber trotz intensiver Suche finden sie keinen Nachfolger.

Rainer Maria Jilg spricht mit Medizinstudenten, die am Anfang ihrer Laufbahn stehen und bei einem Weiterbildungsprogramm die Landluft im Bayerischen Wald “schnuppern” dürfen. Einen jungen Mediziner, der den Trend umkehrt, hat der Moderator in München gefunden: Thomas Neumann hat das teure Leben in der Stadt satt. Und auch die strengen Hierarchien an den Kliniken.

Der Facharzt schult gerade vom Anästhesisten zum Allgemeinmediziner um und will Hausarzt werden, evtl. im Bayerischen Wald. Die 60.000 Euro Anschubhilfe, die Hausärzte vom Freistaat für einem Niederlassung auf dem Land bekommen, sind dabei auch ein Anreiz.

Weil immer mehr junge Menschen vom Land in die Stadt ziehen, werden die Patienten immer älter, ihre Betreuung ist kosten- und zeitintensiv. Und auch die Versorgungsgebiete werden immer größer. So auch im Bayerischen Wald, wo sich jetzt einige Ärzte zu einer Gemeinschaftspraxis zusammentun.

Im schleswig-holsteinischen Büsum denkt man über ein medizinisches Versorgungszentrum in kommunaler Trägerschaft nach, wo künftig Ärzte im Angestelltenverhältnis Dienst tun – ganz ohne Überstunden-Stress, Papierkram-Ärger und Kostenrisiko. Rainer Maria Jilg besucht die Kurstadt und spricht vor Ort mit den Beteiligten.

“Jetzt mal ehrlich: Bayerns Landärzte – vom Aussterben bedroht?” am Montag, 13.10.2014, um 20:15 Uhr im Bayerischen Fernsehen

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