“Jetzt mal ehrlich – Im Notfall: Sind wir noch zu retten?” 2.3.2015

2. März 2015
20:15

“Jetzt mal ehrlich – Im Notfall: Sind wir noch zu retten?” am Montag, 2.3.2015, um 20:15 Uhr im Bayerischen Fernsehen

Im unterfränkischen Miltenberg gibt´s Zoff: Die Notaufnahme des Miltenberger Krankenhauses wird ins 17 Kilometer entfernte Erlenbach verlegt.

Viele Bürger sind empört und die Rettungskräfte machen sich Sorgen. Rainer Maria Jilg begleitet Sanitäter und Notärzte im unterfränkischen Landkreis Miltenberg und lernt ihre Ängste kennen. Denn sie befürchten, dass durch die längeren Transportwege die Versorgung ihrer Notfallpatienten nicht mehr sichergestellt werden kann.

Innerhalb von 12 Minuten sollen bayernweit die Helfer im Notfall vor Ort sein. In vielen Gemeinden ist dies aber – vor allem am Wochenende – nur noch mit massivem Einsatz von ehrenamtlichen Rettungskräften zu gewährleisten.

Die physischen und psychischen Belastungen der Menschen, die im Rettungswesen Dienst tun, werden immer größer: Aggressionen und Pöbeleien gegenüber Helfern, verwahrloste Patienten, Sprachbarrieren. Und das verbunden mit schlechter Bezahlung und Überstunden.

Viele Rettungsassistenten sprechen auch von fehlendem Respekt gegenüber ihrer Arbeit. Denn immer häufiger werden die Helfer auch gerufen, obwohl gar kein Notfall vorliegt: weil die Hausarztpraxis geschlossen wurde oder einfach aus Bequemlichkeit und Anspruchsdenken der Bürger.

Rainer Maria Jilg ist unterwegs mit Rettungskräften, Notärzten und spricht mit betroffenen Patienten.

“Jetzt mal ehrlich – Im Notfall: Sind wir noch zu retten?” am Montag, 2.3.2015, um 20:15 Uhr im Bayerischen Fernsehen

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