Nissan feiert EV-Bestseller Leaf

10.12.2015. Nissan feiert in diesen Tagen das fünfjährige Produktionsjubiläum des weltweit erfolgreichsten Elektrofahrzeugs Nissan Leaf. Seit seinem Markstart im Jahr 2010 hat die zu 100 Prozent elektrisch angetriebene Kompaktlimousine die öffentliche Wahrnehmung und Akzeptanz für Elektrofahrzeuge maßgeblich gesteigert. Zugleich untermauerte sie die Technologieführerschaft der japanischen Marke auf dem Gebiet der Zero-Emission-Mobilität.

Fünf Jahre mit durchschlagendem Erfolg

Der Leaf präsentiert sich heute noch genauso fortschrittlich und innovativ wie am Tag seiner Premiere. Kein anderer Hersteller hat so viele Elektrofahrzeuge ausgeliefert wie Nissan, kein E-Modell so viele Kilometer abgespult wie der Leaf. Gerade erst haben seine Besitzer gemeinsam die Schallmauer von zwei Milliarden Kilometer Laufleistung durchbrochen – eine Distanz, die 2.600 Mal der Strecke von der Erde zum Mond und zurück entspricht. Parallel dazu feiert Nissan die Produktion des 200.000sten Nissan Leaf. 90 Prozent der Verkäufe wurden dabei in den drei Hauptmärkten USA (90.000 Einheiten), Japan (50.000 Einheiten) und Europa (40.000 Einheiten) erzielt.

Die Forschungen von Nissan auf dem Gebiet der Elektromobilität reichen mit dem TAMA Electric Vehicle von 1947 rund 70 Jahre zurück. Direkte Vorentwicklungen für die heute auf der Straße rollenden Modelle und deren Batterien begannen vor etwa 30 Jahren. Nissan stellte damals bereits die auf Zink und Nickel-Hydrid basierende bestehende Batterie-Technologie auf Lithium-Ionen-Technologie um und brachte diese erfolgreich im Prairie Joy EV auf den Markt. Heute hat Nissan mit dem Leaf und dem mit dem gleichen Antriebsstrang bestückten leichten Nutzfahrzeug e-NV200 das weltweit größte EV-Projekt der Automobilgeschichte aufgelegt. Im Zeitraum von nur fünf Jahren hat das Unternehmen damit die Koordinaten der Automobilindustrie grundlegend verändert.

Seit Produktionsbeginn 2010 feiert die automobile Welt den Nissan Leaf. Mehr als 92 Auszeichnungen weltweit – darunter die bedeutenden Preise „Auto des Jahres“ von Europa und Japan sowie „Weltauto des Jahres“ – sind bereits auf seinem Konto. Bis heute hat Nissan über vier Milliarden Euro in Elektromobilitäts-Projekte investiert – mutige neue Pläne zu einer weiteren Expansion sind angesichts der wachsenden Nachfrage nach effizienten und erschwinglichen Mobilitätslösungen längst verabschiedet. Neben vier E-Auto-Fabriken in den USA, Japan und Europa kommen drei Batterie-Produktionsstätten hinzu, um die weltweit steigende Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien zu befriedigen.

Im nächsten Monat geht der Leaf des Modelljahres 2016 in den Handel – mit der neuen Option einer 30 kWh starken Batterie und einer dadurch im europäischen Fahrzyklus auf 250 Kilometer vergrößerten Reichweite. Ein neuer Bestwert, mit dem der Nissan alle direkten Mitbewerber deutlich hinter sich lässt.

Doch nicht nur der Leaf profitiert von der Unternehmensexpertise in Sachen Elektromobilität. Denn auch weltweit mehr als 10.000 CHAdeMO-Schnellladestationen (davon europaweit rund 2.300 Säulen) sind unter anderem dank der Initiative von Nissan installiert worden. An diesen „Quick chargern“ lassen sich die entleerten Akkus eines Leaf, eines e-NV200 oder eines anderen kompatiblen EVs in nur 30 Minuten aus 80 Prozent der Maximalleistung aufladen.

Aufbau einer neuen EV-Zukunft – die nächsten fünf Jahre

Der Trend zu CO2-ärmeren und effizienteren EV-Systemen wird die Luftqualität in den Ballungsräumen verbessern und den Geräuschpegel senken. „Elektroantriebe bleiben ein wesentlicher Teil unserer Produktentwicklung. Zudem wird EV-Technologie autonomen Fahrzeugen zum Durchbruch verhelfen, denn sie lässt sich bis in die kleinsten Details kontrollieren“, so Carlos Ghosn, CEO und Präsident von Nissan. „Indem wir unsere wegweisenden EV-Technikbausteine zusammenführen, kommen wir dem Ziel der emissionsfreien Mobilität näher.“

Dabei hat sich das Unternehmen auf die Fahnen geschrieben, neue und über den Elektroantrieb im Auto hinausgehende Lösungen zu entwickeln. Stichwort: Vehicle-to-Grid (V2G). Dahinter verbirgt sich ein System, das es Besitzern erlaubt, ihren Leaf als persönlichen autarken Energiespeicher zu nutzen. Mit Hilfe eines zusammen mit ENEL entwickelten Anschlusses zum bidirektionalen Laden ist es möglich, das geparkte Auto zum günstigen Nachstromtarif aufzuladen, den Strom dann zu den nachfragestarken Tagesstunden ans Eigenheim abzugeben oder mit einer entsprechenden Vergütung ins öffentliche Stromnetz zurückzuspeisen.

Kommende Generationen des Leaf werden es Kunden gestatten, sich noch intensiver mit ihrem Auto zu vernetzen und mit ihm zu kommunizieren. Schon heute können sie über NissanConnect wichtige Funktionen wie den Ladevorgang über ihr Smartphone steuern oder Informationen wie den Ladezustand der Batterie von außen abfragen. Doch in Zukunft wird Nissan das Connectivity-Niveau noch anheben, damit den Leaf noch mehr in das tägliche Leben der Menschen einbinden und es den Besitzern ermöglichen, das Beste aus ihrem Elektroauto herauszuholen.

„Dank unserer Entwicklungen wird Mobilität sicherer, sauberer und besser vernetzt. Das ist wahre Innovationskraft. Und das ist das, was Sie von Nissan erwarten können „, so Ghosn abschließend.

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