Opel baut Fahrzeuge für Holden in Australien und Neuseeland

1.5.2014 Rüsselsheim/Melbourne. Opel wird ab dem kommenden Jahr europäische Fahrzeuge nach Australien und Neuseeland exportieren. Sie werden dort unter dem Namen der australischen GM-Marke Holden angeboten.

Bei den Autos handelt es sich um den Astra als GTC und als besonders sportliche VXR-Version, die dem Opel Astra OPC entspricht.

Hinzu kommen das elegante Cabrio Cascada sowie die VXR-Topversion der Insignia-Limousine analog zum Opel Insignia OPC.

Opel-Vorstandsvorsitzender Dr. Karl-Thomas Neumann: „Wir bei Opel/Vauxhall freuen uns, diese hochwertigen Automobile in unseren europäischen Werken für Holden fertigen zu dürfen. Mit ihrer Leistungsentfaltung, ihrem Design und ihrer Qualität werden sie hohe Erwartungen erfüllen. Es ist für uns die zweite gute Export-Nachricht innerhalb weniger Wochen, nachdem wir schon vor rund einem Monat den Bau von Fahrzeugen der Marke Buick für den amerikanischen Markt im Werk Rüsselsheim ankündigen konnten.“

Holden-Chef Gerasimos Dorizas: „Dank der starken, traditionsreichen Zusammenarbeit zwischen den GM-Marken in Europa und Australien können wir unseren Kunden hervorragende Produkte mit Top-Technologie anbieten. Es werden Nischenfahrzeuge sein, die eine perfekte Ergänzung unseres Markenportfolios sind.“

Im August vergangenen Jahres hatte Opel mitgeteilt, sich als eigene Marke aus „Down Under“ zurückzuziehen, nachdem sich die Rahmenbedingungen des Marktes drastisch verschlechtert hatten und es wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll war, unter der Marke Opel zu exportieren. Bereits damals hatte Opel darauf hingewiesen, dass darüber nachgedacht werde, Opel-Modelle künftig unter der vor Ort bekannten GM-Marke Holden zu vertreiben. Zwischen Opel/Vauxhall und Holden gibt es traditionell gute Beziehungen beim Austausch von Technologie und Fahrzeugen.

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