„Schönes Mittelfranken: Nürnberg und das Nürnberger Land“ 6.1.2016

6. Januar 2016
13:15

„Schönes Mittelfranken: Nürnberg und das Nürnberger Land“ am Mittwoch, 6.1.2016, um 13:15 Uhr im Bayerischen Fernsehen

Nürnberg hat nichts Reißerisches, seine Stärken liegen ganz woanders: bodenständig, charmant, ein bisschen brav, natürlich auch weltoffen. „Eine große Kleinstadt und zugleich eine kleine Großstadt“, wie es der Nürnberger Unternehmer Gerd Schmelzer ausdrückt.

Wie man es dreht und wendet, Nürnberg, das sind vor allem der „Club“, das Christkindl und die Kaiserburg. Filmautor Michael Zehetmair besucht den Fußballkindergarten des 1. FC Nürnberg, spricht mit Irene Brunner, dem ältesten lebenden Nürnberger Christkindl, und die Burg wird bei Nacht aus dem Flugzeug gefilmt.

Nürnberg, das ist auch viel Niedergang und Unschönes. Eine nationalsozialistische Vergangenheit als Adolf Hitlers „deutscheste unter den deutschen Städten“. Eine einst reiche Handwerks- und Handelsstadt im Mittelalter, eine blühende Industriestadt noch vor wenigen Jahrzehnten. Doch genau in diesen vielen Brüchen ist die Seele des Nürnbergers zu finden, sagt der Kabarettist Bernd Regenauer.

Die letzten Jahre steht Nürnberg wieder auf. Der nationalsozialistischen Vergangenheit hat man sich offensiv gestellt. Sichtbares Zeichen hierfür ist das einzigartige „Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände“. Und jenseits des ewigen Aufs und Abs ist die „fränkische Seele“ und der Charakter der Nürnberger geradezu stoisch durch die Jahrhunderte gleich geblieben. Die „Marienhof“-Schauspielerin Verena Mörtel beschreibt die Nürnberger so: „Sehr herzlich, sehr fröhlich, können sehr laut sein, ein bisschen dreckig, sehr bodenständig, und am Ende vor allem: ehrlich.“

„Schönes Mittelfranken: Nürnberg und das Nürnberger Land“ am Mittwoch, 6.1.2016, um 13:15 Uhr im Bayerischen Fernsehen

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