„Transsilvanien im Schnee“ 30.12.2015

30. Dezember 2015
17:30

„Transsilvanien im Schnee“ am Mittwoch, 30.12.2015, um 17:30 Uhr im Bayerischen Fernsehen

Auf seiner Reise durch Rumänien begegnet ARD Korrespondent Till Rüger einem Priester, der regelmäßig Hundeschlittenrennen organisiert, um „Gott näherzukommen“.

Mit Husky- und Malamute-Hunden geht es auf dem Rennschlitten in schneebedeckte Weiten. Vom Schlitten wechseln Till Rüger und sein Kamerateam auf das Snowboard und begleiten den rumänischen Snowboardchampion Laurnetiu Stan auf seiner rasanten Fahrt durch die transsilvanischen Schneeberge bei Kronstadt (Brasov).

In Bran besucht Till Rüger das Schloss des Grafen Dracula. Hier lebte angeblich das historische Vorbild für die vom irischen Romanautor Bram Stoker erfundene Figur des blutsaugenden Vampirs Graf Dracula: der Graf Vlad Tepes. Seinen Spitznamen „Der Pfähler“ bekam er, weil er mehrere Tausend seiner Feinde auf Pfählen qualvoll aufspießen ließ.

Einen echten Grafen, nämlich Graf Tibor Kálnoky, trifft Till Rüger in dessen altem Jagdschloss in Miclosoara. Die Familie Kálnoky lebt seit Generationen in Transsilvanien und restauriert inzwischen alte Schlösser und Bauernhöfe. Graf Kálnoky gewährt dem Kamerateam auch exklusiven Einblick in das rumänische Urlaubsdomizil des britischen Thronfolgers Prinz Charles, der jedes Jahr drei Wochen in Transsilvanien verbringt.

Den Ursprung der historischen Kirchenburg von Deutsch-Weißkirch (Viscri) erklärt Caroline Fernolend, die sich um den Erhalt des kulturellen Erbes der Siebenbürger Sachsen bemüht. Sie stellt den letzten Kalkbrenner der Region vor, der sich auch noch als Sänger und Komponist entpuppt.

Schließlich erforscht Till Rüger noch die Almascher-Höhle, in der Eiszapfen aus dem Boden wachsen und wie von Geisterhand menschliche Figuren bilden.

„Transsilvanien im Schnee“ am Mittwoch, 30.12.2015, um 17:30 Uhr im Bayerischen Fernsehen

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