“… und dann kam Wanda” 17.10.2014

17. Oktober 2014
20:15

“… und dann kam Wanda” am Freitag, 17.10.2014, um 20:15 Uhr im Ersten

Spielfilm
Produziert: Deutschland, 2014

Der bodenständige Berliner Bauunternehmer Karlheinz schimpft lautstark auf polnische Schwarzarbeiter, die ihm angeblich alle Aufträge wegschnappen.

Es sieht nicht gut aus für seine kleine Firma, der die Pleite droht. Gezwungenermaßen nimmt er den schlecht bezahlten Job eines zwielichtigen Unternehmers an. Dummerweise ist gerade Ferienzeit, weswegen der alleinerziehende Vater ein Kindermädchen für seine kleine Tochter engagieren muss.

Die sympathische Wanda, alles andere als eine typische Hausfrau, wirbelt nicht nur sein Familienleben gehörig durcheinander – zwischen beiden funkt es gewaltig. Leider ist Wanda eine Schwarzarbeiterin, die ganz oben auf der Liste der Zollfahndung steht.

Karlheinz Kluss (Hannes Jaenicke), ein gestandener Bauunternehmer aus Berlin, schlittert mit seiner kleinen Firma unaufhaltsam in die Pleite. Nicht einmal den geplanten Urlaub mit seinen beiden Kindern kann der verwitwete Vater sich noch leisten. Für seine Misere macht er polnische Schwarzarbeiter verantwortlich, die ihm auf Großbaustellen alle Jobs vor der Nase wegschnappen.

Um seinen letzten Angestellten Ronny (Andreas Guenther) und den Azubi Hakan (Michael Keseroglu) nicht entlassen zu müssen, kriecht Karlheinz bei dem windigen Unternehmer Biekmann (Wilfried Hochholdinger) zu Kreuze. Früher schanzte dieser ihm Großaufträge zu, doch nun darf Karlheinz ihm über dem Pool eine “schwebende Saunahütte” bauen – für einen Hungerlohn und möglichst bis gestern.

Dass während der Ferienzeit jemand auf Karlheinz’ achtjährige Tochter Vivi (Bella Bading) aufpassen muss, kümmert den zynischen Auftraggeber herzlich wenig. In der Not stellt Karlheinz die Kellnerin Wanda (Karolina Lodyga) als Kindermädchen ein – obwohl sie ihm zunächst gar nicht geheuer ist.

Doch Wanda ist eine Wundertüte voller Überraschungen, mit ihr kommt frischer Wind in das festgefahrene Familienleben des peniblen Pedanten. Sogar zu seinem aufmüpfigen 16-jährigen Sohn Vincent (Matti Schmidt-Schaller) findet Karlheinz einen Draht. Dumm nur, dass Wanda all seine zementierten Vorurteile zu bestätigen scheint: Sie ist, zumindest zu Hälfte, eine Polin. Außerdem arbeitet sie schwarz. Und deswegen wird sie seit geraumer Zeit von der Zollfahndung gesucht!

Besetzung:
Karlheinz Kluss Hannes Jaenicke
Wanda Karolina Lodyga
Vincent Matti Schmidt-Schaller
Vivi Bella Bading
Biekmann Wilfried Hochholdinger
Ronny Andreas Guenther
Hakan Michael Keseroglu
Marek Adrian Topol
Maria Karina Krawczyk
Zollbeamter Stefan Faupel
Hacki Alexander Hörbe
Hipster Robert Hofmann
Sachbearbeiterin Jugendamt Thelma Buabeng
Chef Luxor Holger Haase
Chef Pizzeria Kida Khodr Ramadan
Restaurantbesitzer Lutz Dechant
Regie:
Holger Haase
Drehbuch:
Florian Schumacher, Holger Haase
Musik:
Andy Groll
Kamera:
Uwe Schäfer

“… und dann kam Wanda” am Freitag, 17.10.2014, um 20:15 Uhr im Ersten

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